Wir unterscheiden 3 verschiedene Bewerbungsarten:

Die Bewerbung auf eine konkrete Stelle und die Initiativbewerbung. Die Initiativbewerbung wiederum gliedern wir in die Initiativbewerbung mit Recherche und der Initiativbewerbung ohne Recherche.

Bei der Bewerbung auf eine konkrete Stelle bewirbt man sich um eine Stelle, über die man bereits weiß, dass diese existiert (über eine Stellenausschreibung im Internet oder in der Zeitung, über Bekannte, Freunde usw.).

Bei der Initiativbewerbung handelt es sich um eine Bewerbung, die sich nicht auf eine konkrete Stelle bezieht, sondern man bewirbt sich „blind“ bei einem Unternehmen in der Hoffnung, dass dort eine zu besetzende Stelle existieren könnte. Wie bereits beschrieben wählen Unternehmen oft Ihre Mitarbeiter aus einem Pool von Initiativbewerbungen aus. Mit einer Initiativbewerbung zeigen Sie dem Unternehmen unter anderem, dass Sie wissen, was Sie suchen und dass Sie ein selbständiges Engagement besitzen.

Die Initiativbewerbung mit Recherche setzt die Suche nach spezifischen unternehmensbezogenen Informationen und Daten voraus.

Eine gute, wenn nicht bessere Alternative zur konkreten Stellenbewerbung und Initiativbewerbung mit Recherche, stellt die Initiativbewerbung ohne Recherche dar. Sie recherchieren hier nicht nach etlichen Jobs, die Ihrem Profil entsprechen könnten, sondern überlegen sich lediglich, in welcher Branche Sie einen interessanten Job finden könnten, und versuchen dort - ohne Bezug auf eine konkrete Stellenanzeige - Ihr Glück mit der Initiativbewerbung ohne Recherche. Eine solche Initiativbewerbung erfordert keine Suche nach Stellen und keine Sammlung von Informationen über die Unternehmen im Gegensatz zur Bewerbung auf eine bestimmte Anzeige oder Initiativbewerbung mit Recherche.

Machen Sie sich Gedanken darüber, wo Ihre Stärken liegen und welche Qualifikationen Sie besitzen um festzustellen, was Sie von Ihrem künftigen Arbeitsplatz erwarten, damit Sie Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse optimal einsetzen zu können. Wichtig ist, dass Sie Ihre Stärken deutlich definieren und diese dem Arbeitgeber verdeutlichen. Sie sollten in Ihrer Bewerbung dem Unternehmen darlegen, welchen Nutzen er davon haben würde, wenn er Sie einstellt. Nicht ohne Grund heißt die Initiativbewerbung auch aktive Bewerbung, denn hier wird Engagement von Ihnen verlangt -  mehr, als auf dem üblichen Bewerbungsweg, in welchem Sie in der Regel nur auf eine bestimmte Anzeige oder Ausschreibung reagieren. Es ist wichtig, dass Sie das Unternehmen zunächst aufmerksam auf sich machen. Machen Sie sich  bewußt, dass Sie jemanden von sich überzeugen müssen, der überhaupt nicht mit dem Eingang Ihrer Bewerbungsunterlagen gerechnet.

Die Geschäftsführer und Personalmanager machen sich laufend Gedanken darüber, wie man die Personalstruktur des Unternehmens verbessert und wie man an die geeigneten Bewerber gelangen könnte. Es ist daher durchaus möglich, dass Ihre Initiativbewerbung genau in dem Moment bei dem Personalverantwortlichen eintrifft, bevor das Unternehmen die Stelle in den Zeitungen oder im Internet ausschreibt. Abgeneigt werden die Zuständigen für das Personal sicherlich nicht sein. Wenn Sie zudem Ihre Initiativbewerbung richtig gestalten und Ihre Stärken gut präsentieren, dann werden Ihre Chancen auf ein Vorstellungsgespräch zusätzlich steigen.

 

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